Thanatopraxie – was ist das?

Das Wort stammt aus dem Griechischen und vereint den „Gott des Todes“ (Thanatos) mit dem Begriff „Handwerk“. Die „Thanatologie“ umfasst alle Tätigkeiten die nötig sind, um eine ästhetisch und hygienisch einwandfreie Aufbahrung des Verstorbenen zu gewährleisten.

Zum Aufgabengebiet der Thanatopraxie zählen u.a.:

  • hygienische Grundversorgung (Desinfektion, Waschung, Wundversorgung etc…)
  • Einbalsamierung zur Verzögerung der Autolyse, welche zum Beispiel für eine Auslandsüberführung zwingend vorgeschrieben ist
  • Wiederherstellung des ästhetischen Erscheinungsbildes nach Unfalltod durch spezielle Rekonstruktion
  • Herstellung von Totenmasken und Fingerabdrücken.

Seit 1996 ist Christian Fritz vor der Handwerkskammer München-Oberbayern staatlich geprüfter Thanatopraktiker und bis zum heutigen Tag der Einzige im Großraum Bochum.